Sicherheitstipps

SICHERES VORARLBERG

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Mit Sicherheit mehr Badespaß

Viele zieht es bei schönem Wetter und heißen Temperaturen ans Wasser. Bei allem Spaß sollte aber nicht darauf vergessen werden, dass auch dort Risiken lauern. Das gilt sowohl für beaufsichtigte Freibäder ebenso wie für das „Baden im Grünen”. Es gibt einige Baderegeln, die überall gültig und zu beachten sind, damit das Badevergnügen auch ein solches bleibt:

  • nur entsprechend abgekühlt ins Wasser gehen
  • nur springen, wenn man den Untergrund kennt, das Wasser tief genug und frei ist
  • Luftmatratze und Gummitiere sind keine Schwimmhilfen
  • zieht ein Gewitter auf, das Baden sofort beenden
  • Vorsicht auf Rutschen: genügend Abstand halten und im Wasser sofort zur Seite gehen
  • gute Schwimmkenntnisse sind die beste Voraussetzung

Ein wichtiger Punkt ist die Aufsichtspflicht – Kinder, auch wenn sie mit Schwimmhilfen ausgerüstet

sicher unterwegs in der Bikesaison

Aufgrund der zahlreichen Möglichkeiten verlieben sich viele jedes Jahr neu in das Mountainbiken. Der Ausdauersport bringt jede Menge Spaß, aber auch einen positiven Effekt auf Herz, Kreislauf und Muskulatur mit sich.

Voraussetzung für einen sicheren Bikeausflug sind allerdings eine gute Selbsteinschätzung, entsprechendes fahrtechnisches Können und eine gute Ausrüstung.

Tipps von Sicheres Vorarlberg für eine sichere Tour:

  • gute Planung  
  • Kontrolle der Bremsen, Reifenluftdruck, Federung sowie Schaltung vor jeder Fahrt
  • Immer mit dabei: Helm, Reparaturset, Regen- und Windschutz, Erste-Hilfe-Paket, Handy,
  • ausreichend Essen/Getränke; empfehlenswert sind Handschuhe, Brille und eine Karte oder GPS
  • Helm tragen; Rückenprotektoren bieten einen zusätzlichen Schutz
  • Geschwindigkeit und Fahrstil immer dem Gelände und der Situation angepasst wählen

 „Es empfiehlt sich, besonders als Anfänger, Wiedereinsteiger oder beim Wechsel auf ein E-Mountainbike, das Bremsen und die Kurventechnik zu üben“, so Mario Amann von Sicheres Vorarlberg.

Übungsmöglichkeiten werden am 14. und 29. August 2020 in den E-Moutainbike-Kursen von Sicheres Vorarlberg geboten. Weiter Infos zu Kursen und Tipps zu diesem Thema finden Sie unter www.sicheresvorarlberg.at.

Kinder im Auto vor Hitze schützen 

Hitze im Auto ist schon für Erwachsene fast unerträglich. Für Kinder kann sie sogar tödlich sein, wie dramatische Zwischenfälle immer wieder einmal zeigen. Kinder schwitzen im Verhältnis mehr und verlieren schneller Flüssigkeit. Als Folge davon kommt es zum Hitzestau, der Kreislauf bricht zusammen und das Kind kann binnen kürzester Zeit sterben.

Mario Amann von Sicheres Vorarlberg empfiehlt:

  • Kinder nie alleine im Auto lassen, auch nicht für kurze Zeit.
  • Geöffnete Fenster sind kein Garant dafür, dass es im Inneren des Autos nicht zu warm wird.
  • Kindersitze und Gurte können sich stark erhitzen. Vor dem Hineinsetzen sicherheitshalber mit der Hand überprüfen.
  • Unbedingt ausreichend trinken!

Was bei Hitze im Auto für Kinder gilt, gilt ebenso für Tiere.

Gewitter | eine Gefahr im Gebirge

Gewitter sind in der heißen Jahreszeit häufig. Oft überraschen sie einen gerade dann, wenn man in den Bergen unterwegs ist. „Deshalb ist es für Bergsportler wichtig, den Wetterbericht im Auge zu behalten“, betont Mario Amann von Sicheres Vorarlberg.

Die größte Gefahr stellen Gewitter oberhalb der Baumgrenze dar. Bei den ersten Anzeichen sollte man so schnell wie möglich umkehren oder die nächstgelegene Schutzhütte aufsuchen.

Kommt man doch einmal in ein Gewitter, kann auch richtiges Verhalten Leben retten:

  • Ruhe bewahren
  • Gipfel, ausgesetzte Grate, nasse Rinnen und eisengesicherte Klettersteige rasch verlassen
  • Auf eine isolierende Unterlage mit angezogenen Beinen sitzen
  • Abstand zu anderen Personen halten
  • Waldrand und einzelne Bäume meiden, besser im Wald das Gewitter abwarten
  • Höhlen und Grotten sind nur sicher, wenn sie genügend Platz sowie ausreichend Abstand zur Außenkante bieten

Weidetiere und Hunde

Die beeindruckende Vorarlberger Berg- und Alplandschaft ist ein beliebtes Ziel für Wanderer. Alpen sind aber auch ein wichtiger Lebensraum für viele Alp-Tiere. Für ein sicheres Miteinander ist ein respektvoller Umgang Voraussetzung. Auch wenn die Tiere von Natur aus friedfertig sind, können sie angreifen, wenn sie sich bedroht fühlen.

Hier hat Sicheres Vorarlberg einige Tipps auf Lager:

  • Alp-Tiere sind keine Schmusetiere, halten Sie respektvollen Abstand.
  • Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Mutterkühe mit ihren Kälbern auf den Alpen sind (starker Mutterinstinkt!).
  • Achtung: Hunde können von den Weidetieren rasch als Bedrohung wahrgenommen werden, darum den Hund nur angeleint mitführen, einen großen Bogen um die Herde machen. Sollte irgendwann ein Tier oder eine Herde tatsächlich angreifen, leinen Sie den Hund sofort los und lassen Sie ihn laufen.

Der Folder „Sichere Almen“ mit 10 Tipps kann bei Sicheres Vorarlberg kostenlos unter info@sicheresvorarlberg.at oder 05572 54343 bestellt werden.

sicheres Wandern für bewegungsfreudige Senioren 

„Ein Kurs, bei dem auch geübte Wanderer auf ihre Kosten kommen“!

Wandern ist etwas Herrliches und tut nicht nur dem Körper, sondern auch der Seele gut. Deshalb haben auch viele SeniorInnen das Wandern für sich neu entdeckt.

Aber: Wandern ist eine der meist unterschätzten Bergsportarten. „Die häufigsten Unfallursachen sind Stolpern, Ausrutschen und Überstrapazierung“, weiß Mario Amann von Sicheres Vorarlberg. Eine Tourenplanung und Notfalltraining sollten selbstverständlich sein.

Gemeinsam mit der Bergrettung und dem Bergführerverband hat Sicheres Vorarlberg das neue Kursangebot „Sicheres Wandern - Kurse für bewegungsfreudige Senioren“ ausgearbeitet.

Der Kurs besteht aus einem Theorieteil und einem Praxistag, beides in Kleingruppen (den aktuellen Coronavorschriften entsprechend) abgehalten. Die Voraussetzung zur Kursteilnahme ist eine Grundkondition für 400 Höhenmeter, die Kosten betragen EUR 55,- (exkl. Seilbahnen).

Weitere Informationen sowie Anmeldung unter: Sicheres Vorarlberg, www.sicheresvorarlberg.at oder direkt per Mail an verena.jochum@sicheresvorarlberg.at

heiße Tipps für sicheres grillen

In Österreich ereignen sich jährlich rund 1000 Unfälle beim Grillen. Damit der Grillspaß nicht im Krankenhaus endet, gilt es ein paar Dinge zu beachten: 

  • Lassen sie den Grill nie unbeaufsichtigt.    
  • Grillen Sie nur im Freien.
  • Der Grill braucht einen festen Stand.
  • Verwenden Sie sichere Anzündhilfen, wie z.B. Brennpaste.
  • Schließen Sie bei Gasgeruch sofort die Ventile.

Mehr Infos über das sichere Grillvergnügen finden Sie in der Broschüre „10 heiße Kohlen für sicheres Grillen“, erhältlich bei Sicheres Vorarlberg (info@sicheresvorarlberg.at). Sie ist auch als Download auf der Homepage verfügbar.

Klettersteig
Sicher in neue Abenteuer

Haben Sie schon mal einen Klettersteig ausprobiert oder es sich für diesen Sommer vorgenommen? Dann gehören Sie zu den vielen begeisterten Bergsportlern, die jedes Jahr dieses Hobby neu entdecken.  

Zu einem sicheren Klettersteigerlebnis gehört aber nicht nur die richtige Ausrüstung wie Klettergurt, Helm, Klettersteigset, Handschuhe und stabiles Schuhwerk, sondern auch eine richtige Tourenplanung.  „Besonders Einsteiger sollten sich langsam vorantasten, um die eigenen Grenzen kennenzulernen“, empfiehlt Mario Amann von Sicheres Vorarlberg.

Im Kurs „Sicher am Klettersteig“ bringt ein Bergführer den Teilnehmern in der Theorie die wichtigsten Grundlagen bei, welche am Praxistag geübt werden. Voraussetzung für die Teilnahme sind körperliche Gesundheit und Trittsicherheit (keine Vorkenntnisse nötig). Das Mindestalter liegt bei 12 Jahren (nur in Begleitung). Mehr Infos zu den Terminen und zur Anmeldung finden Sie unter www.sicheresvorarlberg.at


Spass im Pool? Aber Sicher!


Sicheres Vorarlberg bietet einfache Tipps, um das Plantschen im Schwimmbecken sicher zu
gestalten.

  • Pools immer absichern (Zaun, Gartentor; Einstiegsleiter entfernen)
  • Plantschbecken jeden Abend entleeren
  • unbenutzte Pools abdecken und darauf achten, dass die Poolabdeckung fest ist, sollte ein Kind darauf steigen
  • bei größeren Pools eine Poolbeleuchtung installieren, damit man nachts nicht versehentlich hineinfällt
  • keine Spielsachen oder Wasserspielzeuge im Wasser liegenlassen, diese animieren kleine Kinder danach zu angeln
  • Stolperfallen am Beckenrand vermeiden, keine Spielsachen oder andere Hindernisse liegen lassen
  • Seien Sie achtsam! Ablenkungen, wie z.B. durchs Handy, können bei Kindern in Wassernähe fatal enden
  • Schwimmen lernen ist der beste Schutz gegen Ertrinken

Weitere Informationen und Tipps über Wassersicherheit finden Sie unter www.sicheresvorarlberg.at oder bei Fragen unter info@sicheresvorarlberg.at.