Sicherheitstipps

SICHERES VORARLBERG

Fotoquelle:  www.sicheresvorarlberg.at 
Rückfragen: T 05572 54343-0 | e-mail info@sicheresvorarlberg.at

Tipps für heiße Sommertage

Der Klimawandel und somit immer mehr Hitzetage können zu einem Risiko für unsere Gesundheit werden. Gerade bei Temperaturen über 30 Grad benötigen vor allem SeniorInnen, Kleinkinder oder chronisch Kranke besonderen Schutz. Sicheres Vorarlberg hat gemeinsam mit Dr. Klaus Zitt und KLAR im Walgau eine Broschüre mit Tipps für solche Tage ausgearbeitet.

Beachtenswertes an Hitzetagen:

  • Erledige Einkäufe, div. Arbeiten und Spaziergänge eher vormittags.
  • Lüfte am Morgen deine Wohnung durch und dunkle sie dann ab.
  • Trage luftige, helle Kleidung aus Baumwolle und Leinen.
  • Kneippen/kalte Fuß- und Armbäder regen Durchblutung und Kreislauf an.
  • Genieße mittags leichte Kost.
  • Achte auf eine für dich angepasste, ausreichende Trinkmenge und meide Alkohol.
  • Greif am Nachmittag zu Sonnenhut und Sonnenbrille oder vermeide die Sonne ganz.
  • Verschiebe das gemütliche Beisammensein auf kühlere Abendstunden.

Weitere Infos zum Thema sowie Bestellung der Gratis-Broschüre unter info@sicheresvorarlberg.at oder sicheresvorarlberg.at.

Wandern ist mehr als Spazierengehen

Wandern hat schon längst das verstaubte und langweilige Image abgelegt. Dabei wird die Gruppe der Wanderbegeisterten immer vielfältiger. Familien, junge Paare, Senioren, Jugendliche, sie alle sind in den Bergen zu finden.

Wandern zählt aber nicht nur zu einer der beliebtesten Bergsportarten, sondern auch zu einer der meist unterschätzten. In der Unfallstatistik zeigt sich dies 2020 mit einem Anstieg der verunfallten Wanderer um 34% im Vergleich zu den letzten zehn Jahren.

Wichtig zu wissen

Eines der grundlegendsten Dinge beim Wandern ist die Wegebeschilderung zu kennen. In Vorarlberg gibt es 3 Wegekategorien:

  • Gelb-weiß steht für leichte Spazier- oder Wanderwege, welche gut ausgebaut und für alle Altersgruppen geeignet sind.
  • Weiß-rot-weiß sind Bergwanderwege, welche meist naturnah angelegt sind und Teilstrecken schmal, steinig und exponiert sein können. Gutes Schuhwerk und Trittsicherheit ist hier bereits erforderlich. Bei Nässe sind diese Wege bereits als schwierig einzustufen.
  • Weiß-blau-weiß beschilderte Wege führen zu alpinen Steigen. Hier ist Bergerfahrung, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit unbedingt erforderlich. Außerdem sind eine hohe Eigenverantwortung und Übung wichtig, denn auf den Steigen besteht erhöhtes alpines Risiko.

Planung ist das A und o

Zu Beginn jeder Tourenplanung muss ich mir die Frage stellen, mit wem ich die Wanderung unternehme. Sind Kinder oder ältere Personen dabei? Wie fit und schwindelfrei sind die einzelnen Personen? Wie viel Erfahrung bringen alle mit? Diese Einschätzung gibt die Wegekategorie, die maximale Distanz und die Anzahl der Höhenmeter vor. Danach kann das Ziel und die Route gewählt werden.

Bereits bei der Planung gilt es, einen Blick auf den Wetterbericht und die aktuelle Wegesituation zu werfen, sind z.B. Gewitter angesagt oder Schneefelder auf dieser Tour zu erwarten. Davon beeinflusst sind Startzeit, Route und Ausrüstung zu wählen.

Plane immer genügend Zeit für Pausen und besonders für den Abstieg ein, denn hier passieren fast 80% der Wanderunfälle.

Ausrüstung

Grundausstattung für jede Wanderung sind feste Schuhe mit rutschfester Profilsohle, ausreichend Flüssigkeit und Proviant, Regen- und Sonnenschutz sowie eine Wanderkarte. Für den Notfall sollte auch immer ein Erste-Hilfe-Paket inkl. Rettungsdecke im Rucksack sein. Auch eine kleine Stirnlampe kann in Notsituationen helfen.

Bleibe aufmerksam

Während der Wanderung gilt es immer wieder, sich zu orientieren und die Zeitplanung zu kontrollieren. Auch das Wetter sollte im Auge behalten werden, um bei einem Schlechtwettereinbruch rechtzeitig umzudrehen oder Schutz in einer Hütte zu suchen. Raste regelmäßig und schau immer wieder, ob es allen in der Gruppe gut geht.

Sicheres Wandern

Angebot für bewegungsfreudige Senioren, die mehr zum Thema Tourenplanung, Notfallmanagement und Technik erfahren möchten.

KURS 1

Theorie: Do, 01. Juli 2021 | 19:00 – 22:00 Uhr

Praxis: Sa, 03. Juli 2021 | ganztägig

KURS 2

Theorie: Do, 09. Sept. 2021 | 19:00 – 22:00 Uhr

Praxis: Sa, 11. Sept. 2021 | ganztägig

Wenn das Handy zur Gefahr wird

In unserer schnelllebigen Zeit werden viele Dinge gleichzeitig erledigt, um Zeit zu sparen. So wird z.B. auch beim Spazieren, beim Kochen oder beim Sport telefoniert oder geschrieben. Auch im Straßenverkehr (Auto- und RadfahrerInnen) ist dies trotz gesetzlichem Verbot nicht anders.

Das Problem dabei ist, dass man sich nicht voll auf die Tätigkeit, die man gerade ausübt, konzentrieren kann und somit die Gefahr für einen Unfall erhöht ist. „Ablenkung ist nach wie vor die Unfallursache Nummer 1 im Straßenverkehr“, so Mario Amann von Sicheres Vorarlberg.

Wo die Ablenkung, neben dem Straßenverkehr, noch äußerst problematisch sein kann, ist, wenn Eltern vom Handy abgelenkt werden und somit die Aufsichtspflicht über ihre Kinder vernachlässigen.

Ohne Frage ist das Handy praktisch, dennoch sollte man es manchmal in der Tasche lassen und sich voll und ganz auf das, was man gerade macht, konzentrieren.

sicheres Rasenmähen

Leider sind schwere Verletzungen beim Rasenmähen keine Seltenheit bei Vorarlberger HobbygärtnerInnen. Hier sind einige Tipps, wie Sie sich schützen können: Greifen Sie nie bei laufendem Motor unter das Gehäuse des Mähers. Feste Schuhe mit Stahlkappen geben sicheren Stand und vor allem schützen sie die Zehen. Sicherheitsgriffe oder –bügel dürfen niemals durch Festbinden außer Kraft gesetzt werden. Der Motor muss unbedingt abgestellt werden, wenn der Mäher, und sei es nur kurzzeitig, nicht gebraucht wird. Sind Kinder in der Nähe, muss auch der Zünd- bzw. Schaltschlüssel abgezogen werden.