Sicherheitstipps

SICHERES VORARLBERG

Fotoquelle:  www.sicheresvorarlberg.at 
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Schutz vor tödlichem Stromschlag

Um sich vor der Gefahr, die von elektrischem Strom ausgeht zu schützen, gibt es einige Dinge, die zu beachten sind.

Gesetzlich erlaubt und sicher bezüglich Kindersicherheit sind ausschließlich Steckdosen mit „erhöhtem Berührungsschutz“ (Schutz ist bereits integriert)! Alle anderen selbst angebrachten Schutzmaßnahmen sind verboten und führen wiederum zu einer erhöhten Brandgefahr.

Nur ein Fehlerstromschutzschalter (FI-Schalter) schützt zuverlässig vor einem lebensgefährlichen Stromschlag. Daher sollte dieser laut Experten zumindest einmal pro Jahr auf Funktionstüchtigkeit überprüft werden.

Sollte Ihr eingebauter FI-Schalter noch vom Typ AC (Wechselstrom) sein, lassen Sie diesen vom Fachmann auf den Typ A (Wechsel- und Gleichstrom) umrüsten, da die neuen elektrischen Geräte  Gleichstrom benötigen und Sie nur so wieder ausreichend geschützt sind.

Strom und Wasser: Achtung Lebensgefahr!
Die Empfehlung lautet beim Duschen und Baden keine elektrischen Geräte, auch kein Handy zu verwenden, das über ein Kabel mit dem Netz verbunden ist.

Kabeltrommeln sollen immer ganz ausgerollt werden, um eine Überhitzung und Brandgefahr zu vermeiden.

Bei der Wohnungsmiete gilt: Der Vermieter ist gesetzlich verpflichtet, nach jedem Mieterwechsel einen Elektrocheck machen zu lassen. Der Mieter kann das Anlagenbuch verlangen und dort prüfen, ob dies auch gemacht worden ist.

Sichtbarkeit reduziert das Risiko 

Nichts ist gefährlicher, als ungesehen am Verkehrsgeschehen teilzunehmen. „Das Risiko, bei Dunkelheit in einen Unfall verwickelt zu werden, ist nämlich um ein Dreifaches höher als bei Tag“, so Mario Amann von Sicheres Vorarlberg.

Nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene gilt der Grundsatz: Mach dich sichtbar! Reflektierende Materialien, im Idealfall an den Beinen getragen, sind die kleinen Lebensretter. Reflektoren sind im guten Fachhandel, beim ÖAMTC und in vielen Gemeindeämtern erhältlich.

Bei der Aktion „Sehen und gesehen werden“ von Sicheres Vorarlberg wird Schulkindern hautnah gezeigt, welche Gefahr in der Dunkelheit lauert und wie diese durch Sichtbarkeit reduziert werden kann. Diese Aktion wird aber auch für andere Organisationen oder Vereine angeboten – weitere Infos dazu unter info@sicheresvorarlberg.at

Rufhilfe | Ein gutes Gefühl der Sicherheit

Viele Senioren und Seniorinnen wünschen sich ein selbstbestimmtes Leben zuhause. Dabei kommen aber oft ungeahnte Probleme auf, denn Alleinsein bringt auch die Angst mit sich, in einer Notsituation nicht rechtzeitig Hilfe rufen zu können. Die Rufhilfe vom Roten Kreuz kann da gute Dienste leisten.

Dieses kleine Gerät wird wie eine Armbanduhr getragen, die Handhabung ist äußerst einfach. 

Da der Sender immer dabei ist, kann die Alarmierungskette mit einem einfachen Knopfdruck gestartet werden. Dann sind Angehörige, Bekannte oder wenn nötig Ersthelfer oder Notarzt in kürzester Zeit zur Stelle.

Weitere Infos und Antragsformulare finden Sie auf unserer Website www.sicheresvorarlberg.at oder unter Tel. +43 5522 77000 9087 und www.roteskreuz.at/vorarlberg/.

Der sichere Schulweg 

Der Herbst kommt und mit ihm auch wieder der Schulanfang.

Viele besorgte Eltern fahren ihre Kinder mit dem Auto zur Schule, um sie vor den Gefahren des Straßenverkehrs zu bewahren. Doch eigentlich tun sie ihnen damit nichts Gutes.

Gerade auf dem Schulweg können Kinder vieles lernen und das trägt zu einer guten Entwicklung bei. Zudem ist es gut für die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit.

Sicheres Vorarlberg empfiehlt daher:

  • Bevor das Kind alleine geht, muss der Weg genau geübt werden.
  • Die Wiederholung des sicheren Weges ist auch für ältere Kinder sinnvoll.
  • Grundsätzlich gilt immer: Die Eltern sollten ihre Vorbildwirkung ernst nehmen.
  • Vergessen Sie nicht: Kinder haben eine andere Wahrnehmung.

Zeigen Sie Ihrem Kind, wie es sich im Straßenverkehr zu verhalten hat und leben Sie es vor.