Sicherheitstipps

SICHERES VORARLBERG

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sicheres Rasenmähen

Leider sind schwere Verletzungen beim Rasenmähen keine Seltenheit bei Vorarlberger HobbygärtnerInnen. Hier sind einige Tipps, wie Sie sich schützen können: Greifen Sie nie bei laufendem Motor unter das Gehäuse des Mähers. Feste Schuhe mit Stahlkappen geben sicheren Stand und vor allem schützen sie die Zehen. Sicherheitsgriffe oder –bügel dürfen niemals durch Festbinden außer Kraft gesetzt werden. Der Motor muss unbedingt abgestellt werden, wenn der Mäher, und sei es nur kurzzeitig, nicht gebraucht wird. Sind Kinder in der Nähe, muss auch der Zünd- bzw. Schaltschlüssel abgezogen werden.

Sicher unterwegs in der Bikesaison

Aufgrund der zahlreichen Möglichkeiten verlieben sich viele jedes Jahr neu in das Mountainbiken. Der Ausdauersport bringt jede Menge Spaß, aber auch einen positiven Effekt auf Herz, Kreislauf und Muskulatur mit sich.

Voraussetzung für einen sicheren Bikeausflug sind allerdings eine gute Selbsteinschätzung, entsprechendes fahrtechnisches Können und eine gute Ausrüstung. Tipps von Sicheres Vorarlberg für eine sichere Tour:

  • gute Planung  
  • Kontrolle der Bremsen, Reifenluftdruck, Federung sowie Schaltung vor jeder Fahrt
  • immer mit dabei: Helm, Reparaturset, Regen- und Windschutz, Erste-Hilfe-Paket, Handy, ausreichend Essen/Getränke
  • empfehlenswert sind Handschuhe, Brille und eine Karte oder GPS
  • Helm tragen; Rückenprotektoren bieten einen zusätzlichen Schutz
  • Geschwindigkeit und Fahrstil immer dem Gelände und der Situation angepasst wählen

 „Es empfiehlt sich, besonders als Anfänger, Wiedereinsteiger oder beim Wechsel auf ein E-Mountainbike, das Bremsen und die Kurventechnik zu üben“, so Mario Amann von Sicheres Vorarlberg. Informiere dich daher über das vielfältige Kursangebot unter sicheresvorarlberg.at.

Aufgepasst beim Frühjahrsputz

Viele Leute sind aufgrund der aktuellen Situation im Moment zuhause. Diese Zeit wird oft für etwas Sinnvolles, wie zum Beispiel den Frühjahrsputz genutzt. Doch Vorsicht: das läuft nicht immer ohne Verletzungen ab.

Auch in Vorarlberg ist laut Gefahrenstatistik die häufigste Unfallursache der Sturz. Eine standfeste Haushaltsleiter mit Ablagemöglichkeit ist demnach kein Luxus, sondern Notwendigkeit. „Gleiches gilt für rutschsicheres Schuhwerk“, so Mario Amann, Geschäftsführer von Sicheres Vorarlberg.

Teleskopreiniger mit Stiel, Schwamm und Gummischaber erleichtern das Reinigen von höher gelegenen Flächen und Fenstern. Weitere Informationen gibt es unter sicheresvorarlberg.at oder bei Fragen unter info@sicheresvorarlberg.at

Der Bärlauch und seine giftigen Kollegen

Der Bärlauch ist als Küchenkraut in den letzten Jahren sehr modern geworden. Doch umso beliebter, umso gefährlicher, denn viele Sammler wissen nicht, worauf sie achten müssen.

So warnt Klaus Zimmermann von der inatura Dornbirn: „Beim Sammeln sollte die Verwechslungsgefahr mit den giftigen Maiglöckchen und Herbstzeitlosen nicht unterschätzt werden.“

Die typischen Merkmale des Bärlauchs:

  •    Knoblauchgeruch
  •    die lindgrünen Blätter kommen einzeln, dicht nebeneinander und sind lang gestielt
  •    die Blätter lassen sich sehr leicht verreiben und knicken leicht ab.

Für alle gilt: „Wer sich nicht sicher ist, sollte lieber die Finger von den Pflanzen lassen, oder sich auf dem Gemüsemarkt bedienen, wo Bärlauch mittlerweile bei zahlreichen Händlern zum Standardsortiment gehört“, so Mario Amann, Geschäftsführer von Sicheres Vorarlberg.

FAHR bewusst RAD

Fahrradfahren bietet sowohl die Möglichkeit einer kostengünstigen, umweltschonenden als auch einer gesundheitsfördernden Mobilität. Nicht verwunderlich also, dass sich immer mehr Menschen auf diese Weise fortbewegen, sei es mit reiner Muskelkraft oder unterstützt mittels E-Bike. Dementsprechend steigen aber auch die Unfallzahlen stark an. So gab es in den letzten 8 Jahren durchschnittlich 121 Schwerverletzte und 4 Todesopfer pro Jahr allein in Vorarlberg nach Fahrradunfällen im Straßenverkehr zu beklagen. Besonders betroffene Gruppen waren hier SeniorInnen sowie E-Bike-FahrerInnen.

Um das Risiko solcher Unfälle zu senken und die Sicherheit für RadfahrerInnen zu erhöhen, hat Sicheres Vorarlberg hilfreiche Tipps und Empfehlungen zusammengestellt.

Wartung und Pflege: Fahrräder sollten regelmäßig einer Inspektion vom Fachhändler unterzogen werden (vor allem nach der Winterpause). Zusätzlich ist es empfehlenswert, vor jeder Fahrt selbst Beleuchtung, Bremsen und Luftdruck zu kontrollieren.

Ausrüstung: Neben der passenden Kleidung sind besonders Klingel und Licht wichtig, diese sind sogar gesetzlich vorgeschrieben. Zusätzlich zum Scheinwerfer vorne, dem Rücklicht hinten und den diversen Rückstrahlern erhöhst du deine Sichtbarkeit mit einer reflektierenden Weste sowie Reflektorstreifen im unteren Beinbereich.

Helm: Trag bei jeder Fahrt einen passend eingestellten Helm. Fakt ist: Helme können Leben retten.  Zahlreiche Studien belegen, dass ein Helm die Wucht bei einem Aufprall um bis zu zwei Drittel und somit die Gefahr für Kopfverletzungen enorm verringert.

Fahrstil: Fahr aufmerksam, sicher und selbstbewusst defensiv. Lass dich nicht ablenken und bleib konzentriert. Rücksichtnahme auf andere, gerade Kinder, unsichere RadlerInnen und FußgängerInnen ist unumgänglich. Halte genügend Abstand zu stehenden Fahrzeugen sowie zu Gehsteigkanten und geh davon aus, von anderen Verkehrsteilnehmern eventuell nicht gesehen zu werden.

Verkehrsregeln: Für FahrradfahrerInnen gelten dieselben Verkehrsregeln, wie für andere Verkehrsteilnehmer. Fahre auf der richtigen Fahrbahnseite, halte Geschwindigkeits-, Einbahn- oder Fahrverbotsschilder ein und verwende gekennzeichnete Radwege. Beim Abbiegen gehören der Schulterblick und das Handzeichen immer dazu. Wie der Autofahrer musst auch du dich an die Ampelregelung halten.

Fahrtechnik: Nicht nur alle bisher genannten Punkte sorgen für ein sicheres Radvergnügen, auch die Technik selbst trägt einiges dazu bei. Über eine gute Fahrtechnik zu verfügen bedeutet, sein Fahrrad, sein E-Bike voll im Griff zu haben. Dazu gehören: kleine Hindernisse problemlos zu überwinden, sicher stehenbleiben zu können, eine gute Balance halten zu können und bei Nässe und Glätte und anderen unvorhersehbaren Situationen souverän zu reagieren.

Mit all diesen Tipps steht einer gelungenen und sicheren Radsaison nichts mehr im Wege.

Um genauer über das Thema informieren zu können, bietet Sicheres Vorarlberg ein kostenloses Webinar an, in dem speziell auf oben genannte Punkte eingegangen wird.

Webinar: „Vorbereitet in die E-Bike-Saison“

Starte gut vorbereitet in die Fahrradsaison und hole dir dazu interessante Tipps in unserem kostenlosen Webinar.

Wann: 29.März 2021, 18:30 Uhr

toter Winkel 

Immer wieder ereignen sich schwere Verkehrsunfälle, weil Pkw- oder Lkw-Fahrer beim Abbiegen Fußgänger oder Fahrradfahrer, die sich im sogenannten „toten Winkel“ befinden, übersehen. Diese Gefahrensituationen entstehen besonders an ampelgeregelten Kreuzungen, hier fühlen sich alle Verkehrsteilnehmer relativ sicher.

Den Hauptanteil des toten Winkels machen der rechte Seitenbereich sowie die Bereiche direkt vor und hinter dem LKW aus. Blickkontakt mit dem Fahrer aufzunehmen und aufeinander Rücksicht zu nehmen sind unabdingbar und können Unfälle verhindern.

Da sich Kinder der Gefahren meist nicht bewusst sind, verhalten sie sich oft unberechenbar, zudem werden sie aufgrund ihrer Körpergröße schlecht wahrgenommen. Daher sind alle PKW-, LKW- aber auch Traktorlenker angehalten, verstärkt Acht zu geben – besonders in der Nähe von Schulen, Kindergärten oder Freizeiteinrichtungen und Sportplätzen.