Sicherheitstipps

SICHERES VORARLBERG

Fotoquelle:  www.sicheresvorarlberg.at 
Rückfragen: T 05572 54343-0 | e-mail info@sicheresvorarlberg.at

Gut gerüstet bei Eis und Schnee

Schnee und Eis schränken nicht nur die Bewegungsfreiheit stark ein. Sie führen auch häufig zu Stürzen. Als praktische Hilfen bewähren sich beispielsweise Stöcke. Wanderstöcke leisten ebenso gute Dienste wie Gehstöcke mit integrierten Krallen, die sich sogar zusammenfalten lassen. Auch Schuhspikes helfen über rutschige Straßen sicher hinweg. Wichtig dabei: die Spikes und Schuhketten müssen passen. Der Fachhandel berät Sie gerne.

Windchill - verstärktes Kälteempfinden durch Wind

Die kühlen Temperaturen im Winter sind nicht zu unterschätzen. Wenn dann noch Wind dazu kommt, kommt zusätzlich der Effekt des Windchill, oder auch Windkühle genannt, dazu. Durch den Wind fühlt sich die Temperatur auf der Haut noch kälter an. Beispielsweise bei einer Temperatur von -5 °C kombiniert mit Wind der mit 15 km/h durchs Land fegt, fühlt es sich für uns wie mehr als -10 °C an.

Besonders Kinder sind gefährdet, da ihre Haut noch sehr sensibel und ihr Kälteempfinden noch nicht richtig ausgeprägt ist. Mario Amann, Geschäftsführer von Sicheres Vorarlberg, hat folgende Tipps:

  • Warme Kleidung in mehreren Schichten übereinander tragen.
  • feuchte Kleidungsstücke rasch wechseln.
  • Fäustlinge satt Fingerhandschuhen verwenden.
  • Mütze und Schal nicht vergessen!
  • Warme Schuhe, die nicht zu eng sind tragen.

Sicheres Rodelvergnügen

Das Rodeln erlebt einen regelrechten Boom, denn es ist ein Spaß in freier Natur an der frischen Winterluft, der keine teure Ausrüstung erfordert. Für einen ungetrübten Rodelspaß sollte man jedoch einige Sicherheitsmaßnahmen beherzigen. Dazu gehört, das Können und die Risiken richtig einzuschätzen. Wer nicht wirklich geübt ist, sollte die Rodelstrecke auch dementsprechend gut auswählen. Wichtiger Bestandteil ist auch die Kleidung. Feste Schuhe mit einer guten Sohle sind zum Bremsen unerlässlich. Skibekleidung, Helm und Handschuhe sorgen für ein zusätzliches Sicherheitspolster. Kinder sollten nie alleine auf abschüssigen Hügeln rodeln, auch die Auslaufsituation ist zu beachten.

Pistenregeln spielerisch lernen

Bei den FIS-Regeln handelt es sich um Verhaltensregeln, die für SkifahrerInnen und SnowboarderInnen Gültigkeit haben. Sie sind in etwa mit einer Straßenverkehrsordnung vergleichbar und haben die Aufgabe uns zu schützen. Das heißt, im Falle eines Unfalles wird auch geprüft, ob die beteiligten WintersportlerInnen die FIS-Regeln eingehalten haben. In jedem Fall aber lautet der oberste Grundsatz schlicht und einfach „Rücksicht“. Die FIS-Regeln finden Sie auf unserer Webseite www.sicheresvorarlberg.at.

Abseits der Piste - Kurse für Jugendliche 

Frisch verschneit Hänge locken viele WintersportlerInnen abseits der Pisten, natürlich auch Jugendliche. Deshalb hat Sicheres Vorarlberg in Kooperation mit dem VSV ein kostenloses Angebot für gute SkifahrerInnen zwischen 13 und 18 Jahren geschaffen: Sicher abseits der Piste Kurse.

In Theorie und Praxis zeigen euch erfahrene ReferentInnen die wichtigsten Verhaltensregeln beim Skifahren abseits der Piste. Informationen gibt es auch zur Lawinenkunde, zur Notfallausrüstung und zum richtigen Vorgehen beim Notfall Lawine.

Mehr Informationen zu den kostenlosen Kursen und zur Anmeldung gibt es unter www.sicheresvorarlberg.at.

Mach dich sichtbar 

Nichts ist gefährlicher, als ungesehen am Verkehrsgeschehen teilzunehmen. Das Risiko, bei Dunkelheit in einen Unfall verwickelt zu werden, ist nämlich um ein Dreifaches höher als bei Tag. Sehen und gesehen werden sollte deshalb die Devise lauten. Neben Reflektorbändern an den Beinen kann auch jeder mitgeführte Gegenstand mit reflektierenden Materialien, zB. Sticker, ausgestattet werden – so können Taschen, Stöcke, Rollatoren aber auch Kinderwagen zum Lebensretter werden!

Sichtbarkeit reduziert das Risiko 

Nichts ist gefährlicher, als ungesehen am Verkehrsgeschehen teilzunehmen. Das Risiko, bei Dunkelheit in einen Unfall verwickelt zu werden ist nämlich um ein Dreifaches höher als bei Tag. Sehen und gesehen werden sollte deshalb die Devise lauten. Nicht nur für Kinder sondern auch für Erwachsene gilt der Grundsatz: reflektierende Materialien im Idealfall an den Beinen getragen, sind die kleinen Lebensretter. Reflektoren sind im guten Fachhandel, beim ÖAMTC und in vielen Gemeindeämtern erhältlich.