Sicherheitstipps

SICHERES VORARLBERG

Fotoquelle:  www.sicheresvorarlberg.at 
Rückfragen: T 05572 54343-0 | e-mail info@sicheresvorarlberg.at

Weidetiere und Hunde 

Alpen sind ein wichtiger Lebensraum für viele Alp-Tiere. Für ein gutes und sicheres Miteinander, ist ein respektvoller Umgang Voraussetzung.





Wichtige Tipps

  • Vorsicht, wenn Mutterkühe mit ihren Kälbern auf den Alpen sind
  • Besonders heikel kann es werden, wenn Hunde mitgeführt werden. Die Weidetiere fühlen sich bedroht und sehen den Hund als Feind an.
  • Grundsätzlich gilt: Den Hund nur angeleint mitführen und einen großen Bogen um die Herde machen. Sollte irgendwann ein Tier oder eine Herde tatsächlich angreifen, leinen sie den Hund sofort los und lassen sie ihn laufen.

Der Folder „Sichere Almen“ mit 10 Tipps kann bei Sicheres Vorarlberg kostenlos unter info@sicheresvorarlberg.at oder 05572 54343 bestellt werden.

Keine Sprünge in unbekannte Tiefen

Immer wieder kommt es bei Sprüngen in unbekannte Tiefen zu schweren Unfällen, die bleibende körperliche Schäden hinterlassen. Wer trotzdem auf das ,,Baden im Grünen“ nicht verzichten will, sollte sich vorher über die Situation am jeweiligen Gewässer kundig machen, empfiehlt Mario Amann von Sicheres Vorarlberg. Vor allem gilt es auszuloten, ob die Wassertiefe für einen Sprung tatsächlich ausreicht.

Im Zweifelsfall ist es gesünder, auf den Kopfsprung zu verzichten.

Mit Sicherheit mehr Badespaß

Wenn die Sonne heiß brennt, gibt es für viele nur eines: den Sprung ins kühle Nass. Bei allem Spaß sollte aber nicht auf die Risiken vergessen werden, die im Wasser lauern. Das gilt für beaufsichtigte Freibäder ebenso wie für das „Baden im Grünen”. Hier wie dort sollten in erster Linie die Baderegeln beachtet werden. Das heißt u.a.

  • nur entsprechend abgekühlt ins Wasser gehen
  • nur springen, wenn man den Untergrund kennt, das Wasser tief genug und frei ist
  • als Nichtschwimmer maximal bis zur Brust ins Wasser gehen
  • Luftmatratze oder Gummitiere sind keine Schwimmhilfen
  • zieht ein Gewitter auf, das Baden sofort beenden
  • Vorsicht auf Rutschen: genügend Abstand halten und im Wasser sofort zur Seite gehen
  • gute Schwimmkenntnisse sind die beste Voraussetzung für ungetrübten Badespaß

Ein wichtiger Punkt ist auch die Aufsichtspflicht. Selbst wenn Kinder mit Schwimmhilfen ausgerüstet sind, oder bereits erste Schwimmkenntnisse haben, dürfen sie nie aus den Augen gelassen werden. Für den Bademeister ist es völlig unmöglich, überall gleichzeitig zu sein und zu kontrollieren. Zudem ist er nicht für die Aufsicht verantwortlich. Wer Kinder zu einem Bootsausflug einlädt, sollte beachten, dass sie in diesem Fall Schwimmwesten tragen. Im Ernstfall ist die Wasserrettung unter der Notrufnummer 144 erreichbar.

Mit dem Rad sicher über alle Berge 

Für eine sichere Mountainbiketour ist nicht nur ein technisch einwandfreies Bike und eine realistische Selbsteinschätzung Voraussetzung. Eine optimale Routenplanung gehört ebenfalls dazu. Tourenbücher und Onlineportale bieten Hilfe dafür. Wichtig ist auch, während der Tour auf den gekennzeichneten Routen zu bleiben. Der Alpenverein hat zum Thema Mountainbike einen Cardfolder im Scheckkartenformat gestaltet. Er beinhaltet wichtige Tipps und Tricks rund um das Thema Mountainbike. Dieser kann gerne über Sicheres Vorarlberg angefordert werden.

Sicheres Rasenmähen - damit der grüne Daumen erhalten bleibt! 

Leider sind schwere Verletzungen keine Seltenheit bei Vorarlberger Hobbygärtnern. Nie bei laufendem Motor unter das Gehäuse des Mähers greifen. Feste Schuhe mit Stahlkappe geben sicheren Stand und vor allem schützen sie die Zehen. Sicherheitsgriffe oder –bügel niemals durch Festbinden außer Kraft setzen. Motor unbedingt abstellen, wenn der Mäher, und sei es nur kurzzeitig, nicht gebraucht wird. Sind Kinder in der Nähe, auch Zünd- bzw. Schaltschlüssel abziehen.

Weitere Infos unter Tel. (05572) 5 43 43-0, E-mail: info@sicheresvorarlberg.at und www.sicheresvorarlberg.at

heiße Tipps für sicheres grillen

In Österreich ereignen sich jährlich rund 1000 Unfälle bei diesem Vergnügen. Damit der Grillspaß nicht im Krankenhaus endet, gilt es ein paar Dinge zu beachten: den Grill nie unbeaufsichtigt lassen, grillen Sie nur im Freien, der Grill braucht einen festen Stand, verwenden Sie sichere Anzündhilfen wie z.B. Brennpaste. Schließen Sie bei Gasgeruch sofort die Ventile.

Mehr Infos über das sichere Grillvergnügen erhalten Sie in der Broschüre „10 heiße Kohlen für sicheres Grillen“ bei Sicheres Vorarlberg unter 05572/54343-0 oder info@sicheresvorarlberg.at. Sie ist auch als Download auf der Homepage verfügbar.