Sicherheitstipps

SICHERES VORARLBERG

Fotoquelle:  www.sicheresvorarlberg.at 
Rückfragen: T 05572 54343-0 | e-mail info@sicheresvorarlberg.at

Sichtbarkeit reduziert das Risiko 

Nichts ist gefährlicher, als ungesehen am Verkehrsgeschehen teilzunehmen. Das Risiko, bei Dunkelheit in einen Unfall verwickelt zu werden ist nämlich um ein Dreifaches höher als bei Tag. Sehen und gesehen werden sollte deshalb die Devise lauten. Nicht nur für Kinder sondern auch für Erwachsene gilt der Grundsatz: reflektierende Materialien im Idealfall an den Beinen getragen, sind die kleinen Lebensretter. Reflektoren sind im guten Fachhandel, beim ÖAMTC und in vielen Gemeindeämtern erhältlich.

Vorsicht vor feuchten Straßen und nassen Laubteppichen

Der schöne Herbst mit den vielen bunten Blättern lädt zu Aktivitäten im Freien ein. Doch durch die Feuchtigkeit und Nässe können Straßen und Laubteppiche rasch zur Rutschpartie werden.

Die positive Botschaft lautet: regelmäßige Bewegung, richtige Kleidung, gutes Schuhwerk und gegebenenfalls eine Gehhilfe sind wirksame Maßnahmen, um Stürzen vorzubeugen. Nutzen Sie die Beratung im Fachhandel. Weitere Informationen erhalten Sie bei Sicheres Vorarlberg unter der Tel. Nr. 05572 / 54343.

Traktoren und andere Faszinationen:
Kindern Gefahren begreiflich machen

Traktoren, aber auch Kreissägen oder Holzspalter, üben auf Kinder eine besondere Anziehungskraft aus. „Kinder können jedoch die Gefahren die von solchen Maschinen ausgehen noch nicht einschätzen“, so Mario Amann von Sicheres Vorarlberg. Darum so Amann weiter, „Ist ein wichtiger Ansatz, den Sprösslingen die Risiken zu erklären und die Aufsichtspflicht durch Erwachsene zu gewährleisten.“ Für die Beförderung von Kindern auf einem Traktor gilt: Kinder unter 5 Jahren dürfen nicht mitfahren, Kinder zwischen 5 und 12 Jahren nur in geschlossenen Kabinen. Broschüren für Eltern und Kinder zum Thema Sicherheit auf dem Bauernhof gibt es kostenlos bei der Sozialversicherungsanstalt der Bauern, Tel. 05574/4924-7331.

Der sichere Schulweg 

Viele besorgte Eltern fahren ihr Kind mit dem Auto zur Schule, um sie vor den Gefahren des Straßenverkehrs zu bewahren. Doch eigentlich tun sie ihm damit nichts Gutes. Gerade auf dem Schulweg können Kinder vieles lernen und das trägt zu einer guten Entwicklung bei. Zudem ist es gut für die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit. Natürlich muss der Weg mit den Kindern aber genau geübt werden. Dabei sollte berücksichtigt werden, dass Kinder eine andere Wahrnehmung haben. Grundsätzlich gilt immer: Die Eltern sollten ihre Vorbildwirkung ernst nehmen. Zeigen Sie ihrem Kind, wie es sich im Straßenverkehr zu verhalten hat, und leben Sie es vor. Weitere Informationen zum sicheren Schulweg erhalten sie bei Sicheres Vorarlberg.

Fortskurse für Hobbyholzer

Die Zahl der Hobby-Holzer, die eigenständig Bäume fällen, nimmt zu. Doch die Waldarbeit birgt viele Risiken und Gefahren. Jedes Jahr verletzen sich in Österreich bei Waldarbeiten rund 1.500 Menschen so schwer, dass sie im Spital behandelt werden müssen und mehr als 20 Menschen sterben.

In Forstkursen erlernen Hobbyholzer unter fachlicher Anleitung die richtige Wartung und Instandhaltung der Motorsäge. In Theorie und Praxis geht es um die Technik beim Fällen und Aufarbeiten von Schwach- und Starkholz sowie um die Schutzausrüstung. Nach der Teilnahme an allen drei Modulen erhalten Sie den Vorarlberger Motorsägenführerschein.

Informationen und Anmeldungen beim LFI, Tel. (05574) 400-191 oder unter www.vbg.lfi.at

Weidetiere und Hunde 

Alpen sind ein wichtiger Lebensraum für viele Alp-Tiere. Für ein gutes und sicheres Miteinander, ist ein respektvoller Umgang Voraussetzung.





Wichtige Tipps

  • Vorsicht, wenn Mutterkühe mit ihren Kälbern auf den Alpen sind
  • Besonders heikel kann es werden, wenn Hunde mitgeführt werden. Die Weidetiere fühlen sich bedroht und sehen den Hund als Feind an.
  • Grundsätzlich gilt: Den Hund nur angeleint mitführen und einen großen Bogen um die Herde machen. Sollte irgendwann ein Tier oder eine Herde tatsächlich angreifen, leinen sie den Hund sofort los und lassen sie ihn laufen.

Der Folder „Sichere Almen“ mit 10 Tipps kann bei Sicheres Vorarlberg kostenlos unter info@sicheresvorarlberg.at oder 05572 54343 bestellt werden.