Gerade jetzt in der Winterzeit kommt es wieder vermehrt zu Wohnungsbränden. Dabei sind Rauchmelder eine einfache und kostengünstige Möglichkeit, sich und seine Angehörigen im Ernstfall wirksam zu schützen.
Denn Rauch breitet sich sekundenschnell aus und schon wenige Atemzüge können zum Tod führen. Deshalb stirbt ein großer Teil der Brandopfer nicht durch die Flammen, sondern durch eine Rauchvergiftung. Meist bleibt im Brandfall auch nicht viel Zeit, um die Wohnung zu verlassen. Im Durchschnitt sind es nicht mehr als vier Minuten.
Worauf Sie beim Kauf eines Rauchmelders achten sollten:
- Empfehlenswert sind batteriebetriebene Rauchmelder. Sie funktionieren auch bei Stromausfall und sind einfach zu installieren.
- Der Alarmton muss laut und durchdringend sein, damit er auch im Schlaf zu hören ist.
- Der fällige Batteriewechsel soll durch einen regelmäßig wiederkehrenden Piepton angezeigt werden - am besten vier Wochen lang, damit Sie den Batteriewechsel auch im Falle einer längeren Abwesenheit nicht versäumen.
- Zum Mindestschutz sollte jeweils ein Rauchmelder auf jeder Etage montiert sein. Am besten an einer zentralen Stelle, zum Beispiel im Gang. Optimiert wird der Schutz durch die Installation von Rauchmeldern in allen Schlafzimmern und in Räumen, in denen elektrische Geräte wie Fernseher oder Computer rund um die Uhr ans Stromnetz angeschlossen sind.
- Auch im Keller und auf dem Dachboden ist ein Rauchmelder sinnvoll, weil sich dort oft unbeobachtet Brände entwickeln.
- Nicht sinnvoll sind Rauchmelder in der Küche und im Bad, weil durch Dampfentwicklung immer wieder Fehlalarme ausgelöst werden könnten.
- Faustregel: Rauchmelder gehören an die Decke.
Verkaufsinformationen gibt es im Brandschutz-Produkte-Fachhandel, Elektro-Fachhandel und bei verschiedenen Aktionen der Feuerwehr in Ihrer Region. Aktuelle Firmenadressen gibt es unter www.brandverhuetung.at